Dr. Thomas Henne, Energiewende-Pionier, hat das mutige Henne-Haus-Konzept in die Tat umgesetzt.

Ist Dr. Thomas Henne ein Energiewende-Pionier, der mit Fachplaner Holger Laudeley ein Paradebeispiel der Energiewende geschafft hat?

Die technische Sanierung oder Modernisierung von Mehrfamilienhäusern auf Basis Erneuerbarer Energien findet in Deutschland bislang kaum statt. Dem Handwerkerverbund, bestehend aus Meisterbetrieben aus Bremen und Ritterhude (mehr zu den Partnern finden Sie hier) ist mit dem Umbau des Sechs-Parteien-Hauses in Oldenburg-Ohmstede womöglich ein Paradebeispiel gelungen, wie vergleichbare Gebäude kosteneffizient und umweltschonend saniert und modernisiert werden können.
Das Henne-Haus-Konzept ist eine Art Nebenkostenbremse für die Mieter und ein Ruhekissen für den Vermieter-Energieversorger. Die Mieter profitieren von verbesserter Transparenz, geringeren Energiekosten und der Gewissheit, dass die Preise in den kommenden Jahren nicht steigen werden. Der Vermieter, der zum Energieversorger wird, profitiert von Abschreibungs- und Steuersparmöglichkeiten, von einer Aufwertung der Immobilie und von der Gewissheit, Technologien im Haus zu haben, die zukunftssicher und verhältnismäßig wartungsarm sind.

Ziele von hennehaus.de

Logo.Bild kleinhenne-haus.de, betrieben von Cleantech Media (mehr dazu im Impressum) und unterstützt von den Partnern und Hersteller, der im Projekt verwendeten Haustechnik-Komponenten, hat das Ziel, sachlich, ehrlich und kompetent über das Henne-Haus-Projekt zu informieren und andere, private Immobilienbesitzer zu ermuntern, ebenfalls in die technische Sanierung Ihrer Immobilie zu investieren.
Das Henne-Haus im Oldenburger Stadtteil Oldenburg-Ohmstede ist nach der Eigentümer-Familie benannt. Dr. Thomas Henne ist seit 2013 im Besitz der Immobilie, die aber seit dem Bau vor 40 Jahren bereits in Familienbesitz ist. Dr. Henne hat als Energiewende-Pionier den Mut bewiesen, das Sanierungskonzept von Fachplaner Holger Laudeley in die Tat umzusetzen.

Paradebeispiel der Energiewende? Skalierbar und umweltfreundlich

Es könnte aus mehreren Gründen ein Paradebeispiel für die Energiewende in Deutschland werden und einen bescheidenen Beitrag dazu leisten, dass sich die Sanierungsquote von lediglich einem Prozent in den kommenden Jahren verbessert. Denn: Viele Experten sind der Ansicht, dass die Sanierungsquote schlicht zu gering ist und verdoppelt werden müsste:

a) Das Henne-Haus-Konzept ist auf vergleichbare Klinkerbauten aus den 60er und 70er Jahren übertragbar
b) Das Konzept ist dank der verbauten Komponenten skalierbar, weil sich durch größeren Strom- und Wärmebedarf zwar die Zahl der Haustechnik-Komponenten erhöht, sich das erprobte Zusammenspiel der Komponenten aber nicht grundlegend verändert
c) Das Konzept rechnet sich für Vermieter und Mieter gleichermaßen: Beide Seiten profitieren kostenseitig und haben gleichzeitig kaum ein Risiko durch die Umbau-Maßnahmen. Eine Win-Win-Situation.
d) Das Henne-Haus-Konzept schont die Umwelt: Zwar wird weiterhin Erdgas oder Biogas als Brennstoff benötigt, der Anteil halbiert sich jedoch voraussichtlich. Der Brennstoff Gas wird durch die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung effizienter eingesetzt. Durch das Aufsetzen eines Satteldachs wird die Dämmung der obersten Geschoßdecke realisiert, was ebenfalls zu Einsparungen für die beiden Wohnungen bzw. für die Mietergemeinschaft insgesamt führt. Schließlich führt die Nutzung von Photovoltaik und Stromspeicher dazu, dass CO2 eingespart und die Netze entlastet werden. Auszugehen ist von einer CO2-Reduktion um 20 Tonnen pro Jahr.

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Wir freuen uns darauf und werden das Henne-Haus-Projekt mindestens über das kommende Jahr eng begleiten.